Ein Tierpark zum Schutz einer besonderen Art.
Älgbert Elgson
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Im 24 Hektar großen Affenberg „La Montagne des Singes“ leben über 200 Berberaffen (Macaca sylvanus). Die Idee dafür entstammt von Gilbert de Turckheim und Jacques Renaud, welche in Algerien eine zugängliche Kolonie von Berberaffen besucht hatten und das Konzept solch eines Parks dann 1969 mit der Eröffnung im Elsass und dem Import von 150 Tieren aus Marokko umgesetzt haben.

Das Konzept dieses Parks ermöglicht Besuchern ein hautnahes Erlebnis mit den Berberaffen. Beim Eintritt in das umzäunte Freigehege erhält jeder Besucher eine Hand voll Popcorn, welches die Affen sehr gerne essen und sie daher auch anlockt. Zu beachten sind dabei die Regeln für den Umgang mit den Tieren, welche beim Ticketkauf erläutert werden, wie beispielsweise ein einzuhaltender Sicherheitsabstand oder das ausschließliche Bewegen auf dem Rundweg. Dieser ist etwa 800 Meter lang und führt nur durch den zentralen Bereich des Geheges. Dadurch können sich die Affen im Wald zurückziehen.
Im Park sind auch einige Wasserstellen und Kletteranlagen für die Affen vorhanden und Mitarbeiter stehen für Fragen zur Verfügung. In der Anlage werden täglich 230 kg Früchte, Gemüse und Getreide verteilt und an zwei Futterplätzen zu dort angegebenen Zeiten Vorträge über das Verhalten, die Lebensweise und die Herkunft der Affen gehalten. Außerdem können sich die Besucher auf Schildern in deutscher, englischer und französischer Sprache über die Berberaffen informieren. Die Öffnungszeiten und Preise sind auf der Homepage des Parks ersichtlich.







Der Berberaffe ist ein stark vom Aussterben bedrohtes Tier und es leben vermutlich nur noch etwa 8.000 dieser Art in Nordafrika. Im Affenpark „La Montagne des Singes“ sollen Besucher über diese Gefährdung informiert werden. In der Anlage wird das Verhalten dieser Tierart erforscht und für den Schutz der Berberaffen eingesetzt. Heute gibt es bereits zwei Parks mit Berberaffen in Frankreich, einen in Deutschland und einen in England, wovon insgesamt knapp 600 Tiere in Nordafrika freigesetzt und erfolgreich ausgewildert wurden.
Anreise
Der Affenberg ist etwa fünf Kilometer von der Autobahn entfernt und in der Nähe der Hohkönigsburg. Die Straße führt durch ein Waldstück und es sind ausreichend Gratisparkplätze vor dem Park vorhanden. Wer öffentlich anreisen möchte, sollte sich über den Shuttledienst informieren, welcher vom Bahnhof Sélestat ausgeht und zwischen dem Affenberg, der Hohkönigsburg und der Greifvogelwarte verkehrt.
Fazit:
Der Affenberg „La Montagne des Singes“ dient nicht nur zum Vergnügen der Besucher, sondern auch dem Schutz dieser Affenart. Eine tolle Sache, dass sich der Park gegen das Aussterben in Nordafrika einsetzt und die Tiere dort ausgewildert werden. Besucher sollten gerade aus diesem Grund die Umgangsregeln mit den Affen beachten und immer auf die persönlichen Sachen achten – die Berberaffen entführen nämlich sehr schnell und geschickt mitgebrachte, ungesicherte Gegenstände und könnten sich auch daran verletzen.
Wir waren hier: 2019

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