Rotunde von Mosta

Eine runde Kirche mit wunderschöner Kuppel.

Älgbert Elgson

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Die Rotunde, also eine runde Kirche, steht in der kleinen Stadt Mosta in Malta und wurde 1860 eingeweiht. Als Vorbild orientierte sich der maltesische Architekt Giorgio Grognet de Vassé am Pantheon in Rom.

lIm Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche von einer deutschen Fliegerbombe direkt getroffen. Diese durchschlug die Kuppel und blieb auf dem Fußboden liegen ohne zu detonieren. Keiner der etwa 300 Personen in der Kirche wurde ernsthaft dabei verletzt und wird daher als Wunder angesehen. Das Original der entschärften Bombe befindet sich im Kriegsmuseum von Valletta. Eine Kopie kann man in der Sakristei der Rotunda betrachten.

Die Fassade ist nach Süden ausgerichtet und hat an beiden Seiten quadratische Kirchtürme. Die Kuppel soll die viertgrößte freitragende Kirchenkuppel der Welt sein und hat einen Innendurchmesser von knapp 36 Metern.

Die Kirche ist innen ganz in Blau, Gold und Weiß gehalten. Eine weitere Besonderheit ist auch, dass alle Gemälde und Statuen von maltesischen Künstlern stammen.

Direkt neben der Rotunda befindet sich auch ein kleiner Luftschutzbunker.
Die Eintrittskarte für diesen kann im Kirchengebäude gekauft werden.
Grundsätzlich ist der Eintritt in die Kirche gratis. Einzig der Aufstieg zur Kuppel kostet.

Bewertung: 7 von 10.

Fazit:
Die Kirche ist beeindruckend. Bezüglich ihrer Größe, Gestaltung und Architektur. Mit diesen Eigenschaften ist sie in Malta aber nicht alleine. Viele der größeren Kirchen sind eher mit mitteleuropäischen Kathedralen vergleichbar als mit einfachen Stadtkirchen.
Den Aufstieg zur Kuppelgallerie kann man sich dennoch sparen. Man sieht von unten genau so viel wie von oben. Auch ein Rundumblick über Mosta war nicht möglich. Hier empfehlen wir in die nahe gelegene ehemalige Hauptstadt Maltas zu fahren. In Mdina hat man eindeutig einen besseren Ausblick über das Umland.
Genauso ist die kleine Ausstellung im angrenzenden Luftschutzkeller zwar ganz nett, aber nicht etwas, das man sich extra ansehen müsste.

Wir waren hier: 2019

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