Cap Béar

Eine schöne kleine Wanderung, die mit einem wunderbaren Ausblick auf schöne Buchten belohnt wird.

Älgbert Elgson

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Das Cap Béar ist eine Felszunge nahe dem Fischerort Port-Vendres. Bekannt ist der Ort hauptsächlich wegen dem an der Küste entlanglaufenden Wanderweg und dem Leuchtturm.
Der Leuchturm und das umliegende Gelände eignen sich hervorragend für eine Wanderung mit anschließendem Picknick.

Cap Béar
Cap Béar

Im Jahr 1836 wurde der erste Leuchtturm gebaut. Es war ein kleiner zylindrischer Turm auf einem Sockel von 9 Metern Höhe mit einem weißen Dauerlicht. Die Höhe betrug etwa 23 Meter über dem Meeresspiegel. Im Jahr 1905 wurde der erste Turm des Leuchtturms wegen des ständigen Nebels jedoch wieder aufgegeben und ein zweiter Leuchtturm mit einer Höhe von ca. 27 Metern auf einer Höhe von ca. 50 Metern gebaut. So erreichte seine Höhe rund 80 m über dem Meeresspiegel.

Am Fuße des Leuchtturms befinden sich die Wachquartiere und die Servicegebäude. Die Innenausstattung soll mit blauen Innenwänden, rosafarbener Marmortreppe und Bronzehandlauf für einen Leuchtturm besonders schön sein.

Heute ist der Leuchtturm automatisiert, er hat keine ständige Besatzung und ist mitsamt seinen Anbauten sowie seiner Umgebung als französisches historisches Denkmal eingestuft.

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Der Ort Port-Vendres war vom 12. November 1942 bis zum 19. August 1944 von deutschen Soldaten besetzt. Aus dieser Zeit stammen auch die Befestigungsbauten östlich des Leuchtturmes.
Sie werden heute noch, wie auch das nahe gelegene und zwischen 1877 und 1880 an der Spitze des Berges erbaute Fort Béar, von den französischen Streitkräften als Ausbildungsgelände genutzt. Die Bunkeranlagen sind aber außerhalb der Übungszeiten zugänglich und können besichtigt werden.
Leider wurden aus Sicherheitsgründen die meisten Zugänge zugeschüttet, wodurch das Innere nicht bei jedem Bauwerk besucht werden kann.

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Anreise

Vom Ort Port-Vendres führt eine einspurige und sehr kurvenreiche Straße hinauf zum Cap Béar. Gerade in den Sommermonaten kann es hier sehr eng werden wenn sich zwei Fahrzeuge begegnen.
Mit einem Wohnmobil würden wir aufgrund der schmalen Straße und der nicht vorhandenen Umkehrmöglichkeit davon eher abraten bis direkt zum Leuchtturm zu fahren. Besser ist es das Fahrzeug unten am großen Parkplatz beim Redoute Béar stehen zu lassen und die restlichen etwa 3 Kilometer zu Fuß zu gehen.

Bewertung: 6.5 von 10.

Fazit:
Die Klippen sind sehr schroff, steil abfallend und viele Vögel nisten in den Felszwischenräumen. Man hat einen wunderbaren Blick aufs Meer und kann hier in der relativen Abgeschiedenheit die Ruhe der Landschaft genießen.
Beim Leuchtturm angekommen muss man sich nur mehr ein ruhiges und schattiges Plätzchen suchen um ein Picknick mit atemberaubendem Meerblick genießen zu können.
Die Bunkeranlagen sind auf keinem Fall ein Kinderspielplatz. Hier und dort findet man immer noch den verlegten Stacheldraht hinter den Gebüschen und auch sonst sollte man bei der Besichtigung trittsicher sein.
Wir hätten uns auch noch Informationstafeln gewünscht, um schon vor Ort mehr Informationen zu bekommen.

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