Avignon

Avignon – die Stadt der Päpste. Also, abgesehen von Rom natürlich.

Älgbert Elgson

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Die Stadt Avignon liegt in der Provence im Süden Frankreichs.
Fundstücke deuten darauf hin, dass dieser Ort schon seit der Jungsteinzeit besiedelt wure. Auch die prachtvollen Gebäude, die heute zu sehen sind, deuten von einem einstigen hohen Status und Wichtigkeit der Stadt.
Von 1309 bis 1376 war hier der Sitz des Papstes anstelle des Vatikans. Daher wird Avignon auch „Stadt der Päpste“ genannt.
Die Altstadt ist von einer intakten Stadtmauer umgeben und zählt mit dem gotischen Papstpalast, dem Rocher des Doms und der berühmten Pont Saint-Bénézet zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Das Festival d’Avignon, ein Theater- und Gesangsfestival, ist außerdem auch weit außerhalb der Grenzen Frankreichs bekannt.

Avignon

Die Stadt an der Rhône war schon immer ein wichtiger Handels- und Verkehrsplatz, da hier schon sehr früh ein Flusshafen und später im Frühmittelalter eine Brücke über den Fluss gebaut wurde. Diese benötigte natürlich einen angemessenen Schutz und so wurde eine erste befestigte Anlage errichtet. Unter den Römern wurde die Stadt ausgebaut und zur römischen Kolonie erhoben. Leider sind heute kaum mehr römische Bauwerke vorhanden, da sie vermutlich in der Zeit der Päpste in Avignon entweder zerstört oder überbaut wurden.

  • Avignon
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  • Kathedrale von Avignon | Cathedral of Avignon
  • Avignon

Avignon wurde im Lauf der Geschichte immer wieder zerstört und wieder neu aufgebaut. Das hat das Erscheinungsbild der Stadt natürlich auch stark verändert. Heute finden sich innerhalb der Stadtmauern hauptsächlich Sakral- und Palastbauten. Zu den berühmtesten zählt der Papstpalast und Pont Saint-Bénézet.
Die ungefähr 4 Kilometer lange, sowie mit 39 Türmen und sieben Toren bewachte und erhaltene Stadtmauer ist wohl das erste, dass man sieht wenn man sich dem Stadtzentrum nähert.
In der historischen Altstadt findet man neben den zahlreichen Kirchen und Kapellen aber auch schöne Details an den Fassaden der Wohnhäuser oder auch die vielen kleinen Plätze die zum verweilen einladen.

  • Fort Saint-André
  • Avignon: Rocher des Doms
  • Avignon: Rocher des Doms
  • Avignon: Rocher des Doms
  • Avignon

Etwa vier Millionen Touristen kommen jährlich nach Avignon um die Stadt, die Region Vaucluse oder das Festival zu besuchen. Daher sind gerade zur Festivalzeit im Juli meistens fast alle Hotels ausgebucht.
Rund um Avignon gibt es einige Sehenswürdigkeiten, die man sich nicht entgehen lassen sollte, wenn man schon in der Stadt ist.
Es gibt natürlich unzählige die wir hier nennen könnten, doch wollen wir vor allem das Fort Saint- André, von dem man einen wunderschönen Ausblick auf Avignon hat, die Chartreuse du Val-de-Bénédiction und die berühmten Weinberge rund um Avignon, die zu einem entspannten Spaziergang einladen.

  • Kathedrale von Avignon | Cathedral of Avignon
  • Hôtel de Ville d'Avignon
  • Kathedrale von Avignon | Cathedral of Avignon
  • Avignon: Papstpalast | Papal Palace
  • Avignon: Pont Saint-Bénézet
  • Avignon
  • Fort Saint-André
  • Fort Saint-André

Anreise

Avignon ist sehr gut an den öffentlichen Verkehr angeschlossen. Sei es mit dem Bus aus dem Umland, oder auch mit dem Zug. Der Bahnhof Gare d’Avignon Centre ist in Gehreichweite von der Altstadt entfernt.
Bei Anreise mit dem Auto kann man entweder einen Parkplatz nahe der Stadtmauern suchen oder gleich zum großen Gratisparkplats auf der Halbinsel Ile de Piot vor den Toren der Stadt fahren und dort das Fahrzeug abstellen. Wer mit dem Wohnmobil anreist, könnte hier jedoch Probleme mit den in Frankreich üblichen circa 2,6 Meter hohen Durchfahrtstoren bekommen, die eine Einfahrt mit dem Wohnmobil und dortiges übernachten beziehungsweise campen verhindern soll. Unter der Brücke in der Nähe des Campingplatzes auf der Halbinsel gibt es jedoch weitere Parkmöglichkeiten, die auch für Wohnmobile erreichbar sind.
An den zu bezahlenden Parkplätzen (zum Beispiel dem Parking payant des Allées de l’Oulle) ist es ähnlich mit etwa zwei Meter Durchfahrtshöhe.

Bewertung: 7 von 10.

Fazit:
Die Stadt hat neben den Gebäuden eine unglaubliche Vielzahl an kulturellen Angeboten. Wer in der Nebensaison anreist, wie wir, muss mit einigen Einschränkungen bei diesen Angeboten rechnen. So sind etwa wochentags manche Restaurants geschlossen oder öffnen erst später. Der Vorteil ist die geringere Anzahl an Touristen.
Während der Festivalzeit im Juli kann es in den Altstadtgassen sehr eng zugehen, da sich in dieser Zeit viele Besucher in den historischen Straßen durch Avignon bewegen.

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