Burgruine Waxenberg

Was für ein Ausblick!

Älgbert Elgson

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Die Burgruine Waxenberg ist auf 802 Höhenmeter im schönen Mühlviertel zu finden. Die erste Burg Waxenberg wurde wahrscheinlich 1140 von den Herren Ulrich und Cholo von Wilhering errichtet. Die Burg wechselte mehrmals den Besitzer und verfiel schließlich nach dem Tod des letzten Eigentümers. Sie wird heute Burgruine Rotenfels oder auch Alt-Waxenberg genannt, es ist jedoch nicht mehr viel davon übrig. Die heutige Burgruine Waxenberg wurde vor 1300 errichtet und liegt rund 4,5 Kilometer von der alten Burg entfernt.

Burgruine Waxenberg | Castle ruin Waxenberg
Burgruine Waxenberg | Castle ruin Waxenberg

Die Burg Waxenberg gehörte den Habsburgern und war im Besitz mehrerer Lehensherren und Eigentümern bis sie samt Herrschaft 1644 von Konrad Balthasar von Starhemberg gekauft wurde. Die Vorburg umfasste 1260 Quadratmeter und die Hauptburg hatte eine Fläche von 885 Quadratmetern. Im Jahr 1756 schlug ein Blitz in die Burg ein, zerstörte sie bis auf den Bergfried fast vollständig und machte sie zur Ruine. Diese verfiel im laufe der Zeit immer mehr, bis sich ab dem Jahre 1950 der Kulturverein Waxenberg um dessen Renovierung annahm. Im Zuge der bis 2013 andauernden Renovierungsarbeiten wurde der 30 Meter hohe, runde Bergfried zur Aussichtswarte ausgebaut und kann gegen eine kleine Gebühr von 2 € pro Person rund um die Uhr betreten werden. Der Bergfried hat einen durchmesser von 10 Metern mit einer Mauerstärke von 3 Metern und stammt aus dem 15. Jahrhundert.

  • Burgruine Waxenberg | Castle ruin Waxenberg
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In Richtung des Ortes Waxenberg, wo auch das gleichnamige Schloss zu finden ist, steht noch einer von zwei Batterietürmen aus dem 16. Jahrhundert. Die Ruine samt Batterieturm ist ganzjährig begehbar und kann zu jeder Tageszeit besichtigt werden. Auf dem Gelände stehen einige Schwingsessel, auf denen man den wunderbaren Blick ins Land genießen kann.

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Anreise

Der Ort Waxenberg ist ländlich gelegen und daher am besten mit dem Auto zu erreichen. Die Ruine selbst ist in unmittelbarer Nähe des Ortes und Parkplätze sind vorhanden (siehe gelber Pfeil). Der Weg zur Ruine ist nicht weit (ca. 300 Meter) und mit normalem Schuhwerk zu schaffen.

Bewertung: 6.5 von 10.

Fazit:
Von der ursprünglichen Burg ist leider nicht mehr viel erhalten, jedoch ist die Ruine und der Ausblick auch ohnedies sehenswert. Toll, dass sich der dortige Kulturverein und viele ehrenamtliche Helfer um die Renovierung kümmern und die Einnahmen der Besucher dafür verwendet werden. Sehenswert ist, sicher auch aufgrund des Ambientes, das alle zwei Jahre stattfindende Ritterfest, das Wintersonnwendfeuer und das Genussfest.

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